



Die Verwendung einiger im Geigenbau üblicher Materialien wird zunehmend problematisch:

Ahorn und Fichte stammen von mir bekannten Orten der Schweiz, denn auch der Raubbau an den letzten europäischen Urwäldern lässt mir die Verwendung balkanischen Ahorns nicht nachhaltig erscheinen.
Dass die historischen oberitalienischen Geigenbauer durch die rege Tätigkeit venezianischer Händler Ihren Ahorn von dort bezogen, entsprach den damaligen Umständen. Ob die Verwendung Ahorns anderer Provenienz unter anderen klimatischen Bedingungen ein qualitatives Einbussen sein muss, obliegt uns heutigen Handwerkern zu widerlegen. Die weitere Fixierung auf Ebenholz jedenfalls ist qualitativ nicht mehr zu rechtfertigen. Die nachhaltigen Alternativen sind in ihren Eigenschaften zur Herstellung und klangästhetischen Abstimmung von Griffbrettern vorzuziehen.

2022 stiess ich auf Ebonprex, wodurch auch Griffbretter in grösseren Dimensionen und ausgezeichneter Formstabilität leicht anzufertigen sind.
Der Geigenbaudachverband E.I.L.A. hat die Dringlichkeit für nachhaltige Lösungen im Geigenbau erkannt, und erarbeitet aktuell ein Lehrmodul zum Umgang mit diesen neuen Materialien, welches an allen Geigenbauschulen angeboten werden soll. Ich engagiere mich hierfür im Rahmen von Alliance International.

Seit 2016 setze ich mich im Austausch mit SwissWoodSolutions für die Entwicklung von Zubehör für den Geigenbau aus Sonowood ein. Im Rahmen von Workshops bei Wilhelm Geigenbau, so wie bei den jährlichen internationalen Geigenbautreffen in Oberlin, USA, und Brandenburg bei Berlin, wurden diese Materialien inzwischen vielen geschätzten KollegInnen bekannt gemacht.


Die Verwendung einiger im Geigenbau üblicher Materialien wird zunehmend problematisch:

Ahorn und Fichte stammen von mir bekannten Orten der Schweiz, denn auch der Raubbau an den letzten europäischen Urwäldern lässt mir die Verwendung balkanischen Ahorns nicht nachhaltig erscheinen.
Dass die historischen oberitalienischen Geigenbauer durch die rege Tätigkeit venezianischer Händler Ihren Ahorn von dort bezogen, entsprach den damaligen Umständen. Ob die Verwendung Ahorns anderer Provenienz unter anderen klimatischen Bedingungen ein qualitatives Einbussen sein muss, obliegt uns heutigen Handwerkern zu widerlegen. Die weitere Fixierung auf Ebenholz jedenfalls ist qualitativ nicht mehr zu rechtfertigen. Die nachhaltigen Alternativen sind in ihren Eigenschaften zur Herstellung und klangästhetischen Abstimmung von Griffbrettern vorzuziehen.


2022 stiess ich auf Ebonprex, wodurch auch Griffbretter in grösseren Dimensionen und ausgezeichneter Formstabilität leicht anzufertigen sind.
Der Geigenbaudachverband E.I.L.A. hat die Dringlichkeit für nachhaltige Lösungen im Geigenbau erkannt, und erarbeitet aktuell ein Lehrmodul zum Umgang mit diesen neuen Materialien, welches an allen Geigenbauschulen angeboten werden soll. Ich engagiere mich hierfür im Rahmen von Alliance International.

Seit 2016 setze ich mich im Austausch mit SwissWoodSolutions für die Entwicklung von Zubehör für den Geigenbau aus Sonowood ein. Im Rahmen von Workshops bei Wilhelm Geigenbau, so wie bei den jährlichen internationalen Geigenbautreffen in Oberlin, USA, und Brandenburg bei Berlin, wurden diese Materialien inzwischen vielen geschätzten KollegInnen bekannt gemacht.
